Serversetup für Heimserver - Einwände/Kommentare?

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Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von jedijaeger.

    Serversetup für Heimserver - Einwände/Kommentare?

    Hallo liebes Forum,

    zurzeit plane ich den Kauf eines kleinen Heimservers + Medienclients (mit Kodi). Die bisherigen Komponenten sind folgende:

    Auf den Medienclients wird eine kleine Linux Distro laufen, auf der die Hometheatersoftware Kodi läuft. Gesteuert wird das ganze dann über ne App über das lokale Netzwerk. Die Datenbank von Kodi soll auf dem Server in Form einer MySQL-Datenbank sein. Die Filme, Bilder, Musik werden ebenfalls vom Server gestreamt (max. 2 gleichzeitig) mittels FTP (einfachste Variante). Außerdem soll der Server nach außen hin über ein Webinterface erreichbar sein um als Cloud zu agieren. Software habe ich hier noch nicht herausgesucht. Das ganze sollte auf Stabilität und Langlebigkeit hin optimiert sein. Zudem wird auf dem Server vermutlich noch eine kleine GitLab CE Instanz laufen.

    Habt ihr irgendwelche Kommentare oder Einwände? Dass ich nur 2x ne 2 TB Festplatte nehme hat den einfachen Grund, dass ich zur Zeit nicht mehr Platz brauche. Manchmal passiert es mir, dass ich dann komplett offensichtliche Dinge vergesse :D

    LG Julian ;)
    Hmkay. :|
    Hi

    Nur kurz da auf dem Mobil:
    - Ich hab den Microserver auf einer SSD, macht das ganze schneller und stromsparender.
    - FTP? Würde ich nicht. Im Heimnetz kannst du gut ganz normale SMB shares verwenden.
    - Als Cloud kann ich dir Nextcloud empfehlen.
    - Als OS würde sich ein Ubuntu Server anbieten.
    - Mediaserver: Warum nicht Plex und Chromecast für den TV?

    Gruss PPR
    @PPR-Dev Aaalso,

    SSD: Ja habe ich auch überlegt mich, aber aufgrund der hohen Kosten für ne SSD und irgendwelches Kabelgedöns dazu gekauft werden muss. Funktioniert das so:
    - amazon.de/Salcar-Laufwerkschac…fRID=136MA9MQRP13P6CS9JS0
    - amazon.de/DELOCK-Kabel-SATA-13…=HP+Server+SlimSata+Kabel
    -
    amazon.de/gp/aw/d/B01F9G414U/r…ID=41W7w9dfhAL&ref=plSrch

    FTP: Dachte nur, dass es vielleicht besser ist, weil SMB ja nicht nativ in Linux vorhanden ist.

    Cloud: Vielen Dank das sieht gut aus :D

    OS: War so geplant. Da ich im Internet gelesen habe, dass Windows mehr Strom im Stand-by verbraucht... :(

    Mediaserver: Plex hatte ich mir nie genauer angesehen, weil ich schon auf der Website "Premium" gelesen habe und schon ein bisschen abgeneigt war. Gut finde ich an Kodi, dass es Filminformationen, wie Schauspieler, Handlung und so den Dateien in einer Bibliothek zuordnet und man anhand dessen Sortieren, eigene Bewertungen und so weiter einstellen kann. Und dass es praktisch ne Sammelstelle für alle Medien ist. Hast du Erfahrung mit Plex?

    LG Julian
    Hmkay. :|
    SSDs kosten ja auch nicht mehr die Welt. Fürs OS reichen ja 128GB locker aus.

    Kabel: Du brauchst ein normales SATA Kabel und einen Dell MX714 wenn du die SSD im Gehäsue drin verbauen möchtest, der CD Schacht Adapter ist nicht notwendig.
    Ich habe die SSD einfach in den SATA Port im 3.5" Schacht hineingesteckt.. Funktioniert auch Super.

    SMB/FTP ein FTP Server bzw. Client musst du ja auch installieren.. FTP ist einfach aus meiner Sicht im Heimnetz nicht ideal. Vor allem wenn du auch Bilder und co. verwalten willst..

    Ich habe auf meinem Microserver Windows Server 2016 laufen. Stromverbrauch hab ich nicht gemessen, kann aber schon sein das Windows mehr Strom braucht weil mehr im Hintergrund läuft.

    Plex: Selber auch noch keine Erfahrungen.

    Hast du schon eine Backup Lösung? Raid 1 ist kein Backup ;)

    Gruss PPR
    Da du doch mehrere Dienste betrieben willst (sowohl intern als auch nach extern (nextcloud :thumbsup: )) würde ich dir vielleicht einen Server mit mehr RAM empfehlen und das ganze virtualisieren.

    XenServer/VMware ESXi/Proxmox gibts kostenlos und ist relativ einfach in der handhabung. Dann 2-3 VMs drauf, schön thematisch getrennt....
    z.B. Nextcloud (von außen erreichbar), gehört auf eine eigene VM.

    Wenn du mal was testen will, kannst du einen Snapshot machen bzw. eine neue VM und brauchst keine Angst zu haben, das du gleich alles Lahm legst.


    Hab bei mir einen NUC5i5 mit 8 GB RAM und 2 SSDs im Einsatz (mit XenServer -USB Stick-)... Darauf läuft Nextcloud in einer eigenen VM. Die restlichen Resourcen nehm ich zum testen... PiHole usw...
    Beim NUC hast du allerdings den Nachteil das du max. 2 SSDs (M2 -VMDKs- und SATA -Datenplatte-) einsetzen kannst. Also RAID 1 wird schwierig.

    Je nachdem wie wichtig deine Daten sind und wie viel Änderung du hast, würde ein Backup auf eine externe Platte ja reichen... kleines Skriptgeschrieben zur automatisierung... (Nur nicht dauerhaft angesteckt lassen )

    BTW: Wenn SSD, dann würde ich nur Intel oder Samsung verwenden. Hab mit denen die besten Erfahrungen gemacht. Wobei Intel doch nochmal teurer ist.

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    @PPR-Dev
    Ja viel wird darauf wie gesagt ja nicht laufen und die Daten selbst werden auf den HDDs gespeichert. Auch wenn ich überlegt habe nur eine SSD stattdessen zu verwenden, da ja nur einmal die größte Datenmenge (Filme insgesamt ca. 500 GB) geschrieben wird und danach nur noch gelesen wird. So ne 1 TB SSD ist aber derzeit noch sehr teuer. Eventuell werde ich das später in Angriff nehmen.

    Also ist die SSD in einem der Festplattenschächte bei dir angeschlossen bzw. eher eingesteckt wie ne reguläre HDD? Brauch man dann überhaupt noch n reguläres Kabel? und ich habe gelesen, dass nur die ersten beiden bays SATA III haben. Stimmt das?

    Laut forum.ubuntuusers.de/topic/ent…-nfs-ftp-welches-ist-das/ und euch ist SMB für mich wohl am geeignetesten. Werde diesbezüglich mal die Richtung ändern :D

    Ich benutze da einfach mal Ubuntu Server... Dann spare ich mir die Lizenz vom Windows Server ^^

    Habe mich bei Plex mal eingelesen. So ist das Konzept schon besser als bei Kodi. Wobei mich diese Abhängigkeit von dem Unternehmen ein bisschen abneigt. Wenn ich mir Premium hole und dann mal kein Internet habe kann ich dann trotzdem nach nem Neustart die Premium Services des Plex Servers nutzen? usw. Ich weiß du hast da keine Erfahrung aber solche Fragen stelle ich mir dann. Das ganze soll ja auch funktionieren, wenn mal kein Internet da ist, was in letzter Zeit leider häufiger auftritt. Plex hat auch Dinge wie Audiofingerprinting und andere coole Features. Werden diese Daten dann an einen Server von Plex im Internet übertragen und der Fingerprint erstellt oder wird das lokal gemacht? Ich denke niemand will, dann dass die eigene Musik, Bildersammlung dann an irgendeinen Server übertragen wird...

    Joa noch nicht so. Denke es wird auf ne externe 4 TB festplatte per USB hinauslaufen, wo ich die Sicherung bzw. die Unterschiede drauf abspeicher. Eventuell mit Abschaltautomatik und so was, weil ich mit Sicherheit vergessen werde die einmal pro Woche abends anzuschließen. Bzgl. Backup muss ich mir nochmal Gedanken machen.

    @BornToBeRoot
    Ja also ein RAM Upgrade beim Microserver wäre kein Problem ^^

    Wobei die drei/vier Dienste (Medienserver, Nextcloud, GitLab, Kleinere eigene Anwendungen fürs Heimnetz (Internetaufälle loggen, etc.)) eine Virtualisierung erstmal nicht in Betracht ziehen, wobei das bestimmt später ne Option wird.

    Der Kasten würde meinen finanziellen Rahmen etwas sprengen :D

    Dieses SanDisk Modell wurde mir empfohlen und da es auch relativ billig ist werde ich dabei erstmal bis zum Ausfall bleiben :D

    LG Julian

    PS: Vielen Dank für die Antworten :thumbsup:
    Hmkay. :|
    Hallo :D

    Da ich das ganze mittlerweile realisiert habe möchte ich nun hier einmal erklären, welches Setup es denn nun ist.

    Das Setup ist:
    Hardware des Servers:
    - Microserver Gen8 mit dem Intel G1610T und 4GB RAM.
    - 1x 128 GB SSD von SanDisk
    - 2x 2 TB WD Red im Software-RAID 1 Verbund

    Hardware der Clients:
    - Android: App
    - Computer: Weboberfläche
    - Fernseher: Chromecast (baldige Umstellung auf RaspPi oder ODROID mit Android TV)

    Software auf dem Server:
    - Medienserver: Emby Media Server
    - Servermanagement: Webmin
    - Cloudsystem: Nextcloud
    - Git server: Gogs (Wirklich gut)
    - "Tagebuch": Chyrplite

    Domains, etc.:
    - SSL Zertifikat: Let's Encrypt
    - Domain: No-IP

    Geplant:
    - Mailserver für ausgehende Mails seitens Software (Passwort vergessen, etc.)
    Hmkay. :|