Ist ein Splash-screen ein Störfaktor?

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Elanda.

    Ist ein Splash-screen ein Störfaktor?

    Hallo ihr lieben!

    Ich bin momentan mit der Entwicklung eines Programmes beschäftigt welches auf ein spezielles Framework basiert.
    Das Problem ist, wenn ich das Programm online verteilen möchte, habe ich drei Möglichkeiten dies zu tun.

    Ich zahle also entweder für eine kommerzielle Lizenz oder entscheide mich für die persönliche Lizenz.
    Diese "persönliche" Lizenz gibt nun weitere zwei Möglichkeiten frei.
    Ich verteile meine App also entweder als closed-source oder als open-source. (Ich sage auch zu normalen Anwendungen App. Nur so Nebenbei erwähnt damit keine Verwirrung aufkommt)

    Das Problem nun ist, dass ich meine App als closed-source (aber kostenfrei) verteilen möchte!
    Diese Variante geht aber nun mit einem kleinen ung. 5 sekunden lang, in der unteren rechten Ecke, aufblitzenden Splash-screen des Framework's einher.
    Den kann ich nur entfernen in dem ich entweder auf eine kommerzielle Lizenz umsteige oder auf open-source wechsle.

    Meine Frage ist nun:
    Wenn ihr diese App nun verwenden würdet, würde euch dieser Splash-screen stören?
    Von der Professionalität mal abgesehen, denn ich bin in "diesem Fall" ja nur eine Indie-Entwicklungs Person und keine, in betrieblicher Hinsicht, Person des öffentlichen Lebens!

    Wie würdet ihr euch entscheiden?
    Ein kommerzielles Abonnement ist zu meinen derzeitig finanziellen Verhältnissen eher unangebracht!

    Ich danke schon mal für eure Meinungen und Argumentationen :)

    ~ Elanda

    *Beitrag verschoben* ~NoFear23m
    Haftungsausschluss:
    Alle meine Beiträge sind meinungsorientiert und beschäftigen rein meine eigenen Ansichten.
    Wenn ich ein Design oder eine Code-Passage abwerte (konstruktiv natürlich), so bezieht sich das auf meine Sicht und ist in keinerlei Hinsicht persönlich zu nehmen!
    Ich bin dennoch auf Verbesserungen und/oder Korrekturen die meine Meinung betreffen, sehr flexibel und einsichtig.

    ~ Elanda :P

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Nofear23m“ ()

    Was spricht gegen OpenSource? Hat keine Nachteile, im Gegenteil, es hat Vorteile. Andere Entwickler können mithelfen
    deine App/Programm oder was auch immer besser zu machen.
    Ausserdem schafft OpenSource viel mehr vertrauen als closed-Source.

    Ich würde ganz klar OpenSource machen.
    Grüße , xChRoNiKx

    Nützliche Links:
    Visual Studio Empfohlene Einstellungen | Try-Catch heißes Eisen
    Erstmal Hallo und Willkommen hier im Forum.

    Ich war mal so frei deinen Beitrag zu verschieben, hat ja jetzt nichts mit Programmcode zu tun.

    Also ich bin der Meinung das ein kleines "Popup" nicht wirklich stört wenn deine App ansich gut ist.
    Mich würde es nicht mal stören wenn beim Start ein Popup aufgehen würde welches ich extra wegklicken muss. Solange nicht "im Betrieb" ständig irgendwas aufblitzt würde mich das gar nicht stören.

    Dafür ist die App ja auch kostenlos. Also was solls. Wieviele App gibts denn noch fürs Handy welche kostenlos ist und keine Werbung beinhaltet? Und die sind oft wirklich nervig.
    Und findet auch am Desktop einzug. Solange das nicht ständig kommt.

    Wichtig ist das deine App gut funktioniert und das tut was sie verspricht, dann wird man sie auch verwenden.

    Grüße
    Sascha
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    Was spricht gegen OpenSource? Hat keine Nachteile, im Gegenteil, es hat Vorteile. Andere Entwickler können mithelfendeine App/Programm oder was auch immer besser zu machen.


    Das ist ja nicht einmal das Problem.

    Das Ding dahinter ist, dass wenn ich meine App quelloffen mache, das jeder darauf Zugriff hat und aus meinem Code komerzielle Anwendungen machen kann.
    Da ich aber darauf bestehe dieses Programm unbedingt auf kostenfreier Basis zu belassen, kann ich es nicht riskieren!

    Natürlich kann man jetzt auch behaupten, warum sollte ein Profintwickler auf bestehenden Code zurückgreifen wenn die Person es sich auch selbst schreiben könnte? Weil es schneller geht! Was da ist, nimmt man.
    Ich hätte ja kein Problem wenn mein Code für freie Software verwendet wird, aber nicht kommerziell!

    Ist wahrscheinlich für den einen oder anderen weniger verständlich, ich habe aber Gründe für meine Einstellung diesbezüglich.

    Da ich aber nicht als eine total dickköpfige Person dastehen möchte und so etwas möglicherweise ohnehin schwer bis unmöglich zu bewerkstelligen wäre, werde ich es mir noch einmal überlegen!


    Erstmal Hallo und Willkommen hier im Forum.


    Zu aller erst, danke sehr für das Willkommen, bin froh hier wieder Mitglied sein zu können!

    Dafür ist die App ja auch kostenlos. Also was solls. Wieviele App gibts denn noch fürs Handy welche kostenlos ist und keine Werbung beinhaltet? Und die sind oft wirklich nervig.Und findet auch am Desktop einzug. Solange das nicht ständig kommt.


    Nein, es wird nur bei der ersten Instanz des Plug-in's angezeigt! (ja ich weiß, ich habe App geschrieben, ich wollte nicht tiefer in die Materie eingehen)
    Das ist also kein Problem.

    Ist natürlich auch schön zu hören, dass so etwas nicht jeden stört.
    Auch mit der Werbung stimme ich dir vollends zu!

    Ist schwierig sich zu entscheiden, da beide Wege ihre Vorteile und Nachteile haben.
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    ~ Elanda :P

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Elanda“ ()

    Elanda schrieb:

    Das Ding dahinter ist, dass wenn ich meine App quelloffen mache, das jeder darauf Zugriff hat und aus meinem Code komerzielle Anwendungen machen kann.
    Da ich aber darauf bestehe dieses Programm unbedingt auf kostenfreier Basis zu belassen, kann ich es nicht riskieren!


    Open-Source ist nicht gleich Open-Source.

    Natürlich kannst du sagen, dein Programm ist OpenSource und macht was ihr wollt, doch damit hast du, im übertragenem Sinne, jedem der deine Software verwendet eine Lizenz dazu erteilt, diese zu benutzen.
    Lizenzen sind das A und O der Open-Source Entwicklung. Bekannte hierunter sind die GPL, BSD, MIT, Apache, sowie die Creative Commons, mit ihren zich Varianten und Versionen.
    Diese Lizenzen Regeln allemöglichen Dinge, darunter auch den kommerziellen Einsatz.

    Ich habe hier einen Post gefunden, der ziemlich ins Detail geht, worauf man bei der "Lizenzierung" achten sollte. Unter den vorgeschlagenen Lizenzen befindet sich die Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)

    Diese hat unter anderem folgende Punkte:
    - Die Software unter dieser Lizenz darf nicht kommerziell eingesetzt werden
    - Es muss ein Hinweis auf den Entwickler der verwendeten Software beigelegt werden
    - Derivate der ursprünglichen Software müssen unter derselben, oder kompatiblen Lizenzen lizenziert werden.

    Ich weis, Lizenzen haben noch niemanden daran gehindert etwas einfach so zu benutzen, doch damit hast du zumindest etwas in der Hand, wenn du tatsächlich jemanden findest, der deinen Code Kommerziell verwendet.
    Die meisten Entwickler und Firmen sind jedoch eher daran interessiert schnell und effizient Probleme zu lösen, anstatt sich Stundenlang hinzusetzen und zu versuchen einen Copy & Paste Versuch zu verschleiern.
    Und wie bereits von @xChRoNiKx erwähnt, kann es auch durchaus passieren, dass dir Entwickler aus aller Welt dabei helfen deine Software zu verbessern.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „EaranMaleasi“ ()

    Danke sehr für deinen Beitrag!

    Nach all diesen konstruktiven Argumenten würde ich dann wohl doch eher die open-source Variante bevorzugen!

    Auch wenn es Menschen gibt die dies schamlos ausnützen werden, habe ich dann doch immer noch die Kontrolle über meinen eigenen Code!

    So weit ich das verstanden habe aber, darf ich laut meinen Framework nur unter der GPL v3 veröffentlichen, und die verhindert nicht den kommerziellen nutzen.

    Aber damit werde ich dann wohl klar kommen müssen!

    Danke euch allen, super hilfe!
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    ~ Elanda :P

    Elanda schrieb:

    So weit ich das verstanden habe aber, darf ich laut meinen Framework nur unter der GPL v3 veröffentlichen, und die verhindert nicht den kommerziellen nutzen.

    Wenn du uns bekannt gibst um welches "Framework" es sich denn nun handelt könnten Leute die sich damit auskennen mal drübersehen ob dies wirklich der Fall ist.

    Grüße
    Sascha
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    Nofear23m schrieb:

    Wenn du uns bekannt gibst um welches "Framework"


    Na klar, tut mir leid!
    Da ich generell nicht wirklich Rechts-Affin bin könnte man hier vielleicht etwas klarheit schaffen!

    Es geht um das so genannte JUCE-Framework.
    Ich bin mit Lizenzen geistig immer schon etwas zurückgeblieben gewesen, dafür entschuldige ich mich.

    *Vollzitat entfernt* ~NoFear23m
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    ~ Elanda :P

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Nofear23m“ ()

    Zunächst, das hier ist allein meine Meinung, und keine Rechtsberatung jeglicher Art.

    Laut der Lizenz in deren GitHub Repo musst du dir keine Sorgen machen, was die GPL angeht.

    JUCE-GitHub schrieb:

    We now have tier-leveled license terms for JUCE 5, with different terms for each available license: JUCE Personal (for developers or startup businesses with revenue under 50K USD "Revenue Limit"; free) ... Once your business hits the Revenue Limit for your JUCE license, you will either have to upgrade your JUCE license or release your Applications under the GNU General Public License v.3, which means, among other things, that your code can be freely copied and distributed.
    Da du mit deiner Anwendung nichts verdienst, kannst du auch nie über das Limit geraten.

    Was ich leicht komisch finde, ist deren "kommerzielle" Lizenz, bei der ich nicht ganz durchblicke, unter welchen Umständen nun das Verteilen erlaubt ist...
    Ich würde sagen, du schreibst einfach mal eine nette E-Mail an die Devs, legst deinen Fall dar und fragst ob du deine Software unter einer non-commercial Lizenz (z.B. die oben genannte) veröffentlichen darfst, und handelst entsprechend derer Antwort.

    BTW:

    JUICE Licence schrieb:

    The following five JUCE modules are governed by the permissive ISC License: juce_core, juce_audio_devices, juce_audio_basics, juce_event, juce_blocks.

    solltest du nur diese Module verwenden, wärst du lediglich an die ISC Lizenz gebunden, die bei weitem weniger restriktiv ist als die GPL3.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „EaranMaleasi“ ()

    EaranMaleasi schrieb:

    Zunächst, das hier ist allein meine Meinung, und keine Rechtsberatung jeglicher Art.


    Das ist natürlich selbstverständlich, keine Sorge! :)

    EaranMaleasi schrieb:

    Was ich leicht komisch finde, ist deren "kommerzielle" Lizenz, bei der ich nicht ganz durchblicke, unter welchen Umständen nun das Verteilen erlaubt ist....


    Ist wahrscheinlich etwas uninteressant für den Zweck dieses Forenbeitrages, aber generell gilt für die kommerziellen Lizenzen (2 an der Zahl, einmal Indie einmal Pro), dass du je nach gewählter Lizenz einen gewissen Umsatz erhalten darfst bis du entweder zum nächst-teureren Plan umsteigen musst oder dein Programm als open-source verbreiten musst, mit dem Pro Plan wäre das grenzenloser Umsatz!

    Aber das mal beiseite!

    EaranMaleasi schrieb:

    Ich würde sagen, du schreibst einfach mal eine nette E-Mail an die Devs, legst deinen Fall dar und fragst ob du deine Software unter einer non-commercial Lizenz (z.B. die oben genannte) veröffentlichen darfst, und handelst entsprechend derer Antwort


    Ich habe mich jetzt mal schlau gemacht (und es war nervtötend, aber muss wohl) und herausgefunden, dass solange ich das Framework oder die VST SDK nicht mit hochlade auf GitHub, eine selbst gewählte Lizenz auf meinen eigenen Code angewandt werden kann.
    Auch wenn mein Code Klassen und weitere Funktionen des Frameworks verwendet.
    Somit werde ich es dann wohl mit einer CC-Lizenz schützen und muss meinen Code nicht unter dem GPL-Virus leiden lassen. (das ist das beste was ich gefunden habe)

    Danke auch für deine Hilfe!

    Im Endeffekt werde ich mich dann, um auf den eigentlichen Grundgedanken des Beitrages zurückzukommen, einfach auf die open-source Variante fokussieren und nur meinen Code zur Verfügung stellen damit ich den Splash-screen weglassen kann. (mit verweiß auf das Framework)
    Auf diese weise ist das Projekt sowohl teilweise Community-Driven als auch vor dem Kommerz geschützt. (wenn ich die richtige Lizenz finde und von den Leuten absehe denen so etwas wie Lizenzen sowieso egal ist)
    Bedeutet auch ich darf keine .exe, .tar.gz ect. hochladen, da die den kompilierten Code des Frameworks beeinhalten, aber das lädt man sowieso nicht auf GitHub!
    Haftungsausschluss:
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    ~ Elanda :P