Angepinnt [Sammelthread] Programmieren, aber was? (Programmideen)

Es gibt 299 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Tobias Claren.

    FatFire schrieb:

    Nach meiner Auffassung ist da richtige Objektorientierung wirklich eher dann der Übergang vom Anfänger zum Fortgeschrittenen.

    Nach meiner nicht.
    OOP gehört zu den absoluten Grundlagen, die jeder drauf haben sollte.. genau wie die Grundrechenarten.
    Von meinem iPhone gesendet
    OOP gehört nunmal zur sauberen Programmierung dazu und man sollte deshalb meiner Meinung nach von Grundauf mit OOP beginnen...also schließe ich mich hier noch nikke13's Meinung an ;), denn wenn man es direkt sauber lernt, will man es auch nicht schmutzig machen :P
    Ich wollte auch mal ne total überflüssige Signatur:
    ---Leer---
    Ich bin auch der Meinung das OOp Grundlage ist, nur gibt es ja noch andere Philosophien wie Funktionial, was ja auch nicht wirklich, bzw. gar nicht OOP ist, deshalb. Vllt. erst einmal entscheiden was man direkt machen möchte, wenn man sich für eine Sprache wie VB.net entscheidet, dann ist OOP elementar.

    Keine PN's bezüglich VB an mich! Dafür gibt es das Forum!

    :Kreis hier. Kreis da.:

    Na, dann beuge ich mich doch mal der achso erfahrenen Mehrheit. Jetzt müsst ihr das nur den imperativ programmierenden Jungs im Grundlagenforum nahebringen.
    Und genau das meinte ich mit "Fakt ist leider". Aber nun gut, das wird bei Jungs die die Lehre bisher nur von der Tischseite aus kennen wohl kaum zum Erfahrungsschatz gehören. Man kann sich auf den Kopf stellen, kein nichtprogrammierender Mensch versteht vom Start weg OOP. Er sieht keine Notwendigkeit, Vorteile oder Fallstricke in der Abbildung von realen Objekten und Methoden in Quellcode. Woher auch, er kennt doch nicht die Probleme, Nachteile und Fallstricke anderer, einfacher Paradigmen. Da kann man eher einem Anfänger mit funktionaler Programmierung kommen als mit OOP.

    Man sollte sich immer an dem orientieren was maximal möglich ist und nicht was perfekt wäre. Dann ist man am Ende nämlich immer enttäuscht.

    Gruß FatFire
    ich finde, dass man OOP nur richtig erklären muss, es ist ja sonst sehr einfach, da es normal ist mit Objekten zu arbeiten(also im echten Leben)

    VB.NET-Quellcode

    1. Public Class Obst
    2. Private VitaminA As Integer
    3. Private VitaminB As Integer
    4. '...
    5. End Class
    6. Public Class Apfel
    7. Inherits Obst
    8. End Class
    9. Public Class Birne
    10. Inherits Obst
    11. End Class


    klingt doch logisch nicht?! Äpfel und Birnen gehören zum Obst...
    man kann mehrere Objekte haben dazu gehören Äpfel und Birnen...
    Ich wollte auch mal ne total überflüssige Signatur:
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    Glaub mir, alles mögliche in der Richtung habe ich versucht. "Kraftfahrzeug hat die Methoden Fahren und Tanken und die Eigenschaften Sitzplätze, Reifenanzahl und Türen, davon erben LKW, PKW, Motorrad...". Mir ist es klar, Dir ist es klar, und einem Großteil der in diesem Forum angemeldeten Usern ist es klar. Aber dem 08/15-Programmieranfänger-Honk eben nicht. Die fragen sich nur, warum die ein Auto abbilden sollen, wenn die nur den Spritverbrauch auf 100km haben möchten (überspitzt dargestellt).

    Mach einfach mal die Probe aufs Exempel. Such Dir im Bekanntenkreis irgendwen der noch nie programmiert hat (aber schon irgendeinen Teenie bis halb Erwachsenen, die älteren haben genug Geduld für sowas, aber die wollen es meist ja nicht lernen). Dann versuch ihm (in angemessener Zeit, nicht über ein halbes Jahr verteilt, die meisten lernen es, weil Sie es brauchen, jetzt oder in ein zwei Monaten, nicht weil Sie mal Lust dazu haben) das objektorientierte Programmierparadigma beizubringen. Und zwar als allererstes! Nicht "Hallo Welt!" oder irgendwelche Miniapplikationen, irgendwas was Lust auf mehr machen könnte.

    Ich bin mir ziemlich sicher, danach wirst Du verstehen was ich meine. Und wenn nicht...dann freu Dich, schreib ein vernünftiges Tutorial oder Buch dazu und straf mich Lügen (es würde mir noch nicht einmal was ausmachen, im Gegenteil!). Denn die meiste Literatur in dem Bereich ist, gelinde gesagt, saumässig.

    Gruß FatFire
    ^^
    nunja von denen aus meiner Famile, welche noch nicht programmiert haben, haben entweder keine Zeit, oder keine Lust sich soetwas überhaupt anzuhören...

    Und ein Buch/Tutorial deshalb werde ich wahrscheinlich nicht schreiben, da ich sicher nicht der beste im erklären bin, das Problem ist nunmal, dass mir vieles so selbstverständlich vorkommt...
    Ich wollte auch mal ne total überflüssige Signatur:
    ---Leer---
    das Problem ist nunmal, dass mir vieles so selbstverständlich vorkommt...

    Ja :D Das kenn ich. Von dem Trip wurde ich auch gewaltsam gaaaaanz schnell wieder runtergeholt. Da erklärt man mit Freude und Begeisterung die einfachsten Vorgänge, Vor- und Nachteile und Parameter zum Abwägen, alle nicken mit dem Kopf und manche schmunzeln über den eingestreuten Witz und dann...

    "Noch jemand Fragen?"

    "Ja, Bahnhof, Abfahrt, Zug verpaßt, Kiosk gewesen, nächster Zug auch weg, komme so nie in die böhmischen Dörfer, *heul* *DringDring* Mittagspause..."

    ...und dann steht man da und überlegt sich wie man es noch simpler gestalten kann...und noch simpler...und noch simpler...und irgendwann freut man sich, wenn Sie im vierten Anlauf einen Text von der Konsole auslesen können, ohne die Registry zu zerschiessen oder die CPU-Last dauerhaft auf 100% festzutackern.

    Es gibt natürlich auch diese goldenen Glücksmomente wenn man ein Genie wie z.B. Dich drin hat, das einem dann sogar selbst noch was beibringen kann (man selber ist ja auch nie perfekt und vernachlässigt so ein bißchen die Bereiche, die man eben nicht so stark priorisiert). Aber das sind dann in einem 30-Leute-Kurs vielleicht...2...3? Und dann mußt Du Dich entscheiden: mache ich Unterricht für 7-10% des Kurses oder 90% der Teilnehmer? Wie würdest Du entscheiden?

    Gruß FatFire

    Ja :D Das kenn ich. Von dem Trip wurde ich auch gewaltsam gaaaaanz schnell wieder runtergeholt. Da erklärt man mit Freude und Begeisterung die einfachsten Vorgänge, Vor- und Nachteile und Parameter zum Abwägen, alle nicken mit dem Kopf und manche schmunzeln über den eingestreuten Witz und dann...

    "Noch jemand Fragen?"

    "Ja, Bahnhof, Abfahrt, Zug verpaßt, Kiosk gewesen, nächster Zug auch weg, komme so nie in die böhmischen Dörfer, *heul* *DringDring* Mittagspause..."

    xD...jo bei mir ist das nur weniger beim programmieren so, sondern viel mehr(in der Schule) in Technik, Physik oder Mathe...(IT nur mit Excel hatten wir das letzte mal in der 6ten, aber jetzt gehts ja aufs TG :P)


    find ich cool als Genie bezeichnet zu werden :P Wobei ich das jedoch sehr übertrieben finde...

    also ich werde natürlich probieren für die 90% zu sprechen, ich hoffe das lern ich dann noch :P
    Ich wollte auch mal ne total überflüssige Signatur:
    ---Leer---
    Das ist ja das traurige an OOP: Es gibt eigentlich nicht viel kompliziertes zu verstehen, deswegen reicht es auch kaum aus, ganze Bücher darüber zu schreiben (auch wenn einige dies sehr lang und breit tun). Die meisten guten Anfängerbücher für OO-Programmiersprachen bieten in ihren Grundlagenkapiteln eine Einführung und Erklärung der wichtigsten Konzepte, die für ganz normale OO-Programmierung reichen.
    Falls Dir persönlich dies nicht reicht, so kann ich Dir z.B. dieses Buch empfehlen, auch wenn da der Fokus leicht auf Java liegt (ist aber auch mit C# oder VB.NET sehr gut nachvollziehbar). Dort werden auch fortgeschrittene Entwurfsmuster erklärt. Vor allen Dingen sind die Beispiele sehr lernfreundlich gehalten.
    Es gibt natürlich auch was Kostenloses. Das habe ich persönlich nicht gelesen, aber von einem Studi der es durchgeackert hat hieß es, es wäre seeehr trocken und würde zuviel Grundlagen voraussetzen, die es ja eigentlich vermitteln soll (Bsp. aus dem zweiten Kapitel: "Außerdem werden Daten bei der strukturierten Programmierung nicht als ein homogener Speicherbereich betrachtet, man benutzt globale und lokale, statisch und dynamisch allozierte Variablen, deren Inhalte definierte Strukturen wie einfache Typen, Zeiger, Records, Arrays, Listen, Bäume oder Mengen haben."...na, das hilft doch jedem Programmieranfänger unheimlich weiter :| ).

    Gruß FatFire
    da das thema schon bisschen verloren wurde mach ich mal einen heimlichen

    *push* :)

    Eventuell mehr für Fortgeschritten Profi. Anfängersachen sinds denk ich ma genug.

    lg fichz
    ScheduleLib 0.0.1.0
    Kleine Lib zum Anlaufen von Code zu bestimmten Zeiten

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „fichz“ ()

    soda ich grab den thread da wieder mal aus.
    da sich die Frage "was soll ich programmieren" derzeit irgendwie häuft werd ich nun diesen Thread weiterführen.

    Falls wer Vorschläge hat einfach wie im Startpost beschrieben seine Vorschläge hier posten.

    Vielleicht wird dann die Frage nicht mehr so oft auftauchen.
    Im Interesse aller -> danke ;)

    lg
    Hallo Forum!
    Bin durch Zufall auf diesen Thread gestoßen und mußte feststellen das er keinen Sinn macht.
    Es nutzt keinen Anfänger, wenn er sich ein Programm schreibt, was schon etliche male Existiert.
    Anfänger sind ungeduldig und wollen schnell Erfolge sehen. Sonst verlieren sie die Lust.
    Ich bin auch Anfänger und hatte immer versucht irgend welche Programme nach zu bauen.
    Nun sollte es nicht gerade "Hallo Welt!" sein. Nein es mußte was Sinnfolles sein.
    Das Problem war nur, bis zu einen gewissen Punkt hat man alles verstanden. Doch es gab immer wieder
    Situationen wo man nicht klar gekommen ist. Um dennoch den Erfolg nicht zu missen, landete man bei
    C&P. Was überhaupt kein Sinn macht, wenn mann nicht versteht was man kopiert.
    Viele wollen anfangen zu Programmieren und ziehen sich Anfängertuts rein. Nach dem 3. oder 4. merken sie,
    Das alle das Selbe schreiben. Schnell fängt man an diese Tuts bloß noch zu überfliegen. Und der Lernerfolg ist fast
    gleich 0.
    Man muß sich schon selbst Gedanken machen, was man Programmieren möchte. Warum soll ich Programmieren
    lernen, wenn ich nicht weiß wozu ich es brauche.
    Man muß seine eigene Idee entwickeln und diese dann versuchen zu verwirklichen.
    Deshalb finde ich es sinnvoller wenn man schreibt, wie man das Programieren gelernt hat.
    Ich selbst hatte oft damit angefangen zu programmiere. Hatte aber immer schnell die Lust verloren, weil ich einfach nicht
    so richtig voran gekommen bin.
    Dieses Jahr oder besser gesagt seit letzten Dezember hatte ich es nun noch mal in Angriff genommen.
    Hab lange überlegt, was ich denn nun Programmieren könnte. Natürlich mußte es was sein. was es in seiner Gesamtheit
    noch nicht gibt.Als ich mir dann was ausgedacht hatte, hab ich angefangen mir ein Flowchart zu erstellen.
    Dieser Flowchart stellte mein zukünftiges Programm da. Das hatte schon ewig gedauert bis ich damit fertig war.
    Nun suchte ich ein Element raus und versuchte es per Code zu realisieren. Natürlich suchte ich das für mich leichteste raus.
    Wenn es zu meiner Zufriedenheit funktionierte nahm ich das Nächste in Angriff usw.
    Da die Aufgaben immer schwerer wurden, mußte ich immer mehr lernen. Aber durch die kleinen Anfangserfolge
    war ich immer mutiviert weiter zu machen. Denn das Programm lief ja bis jetzt. Jedes Element was ich hinzugefügt hatte, verbesserte
    mein Programm. Und je weiter ich voranschreite je mehr Sachen fallen mir ein die ich noch habe und die ich unbedingt noch mit
    einfügen möchte.
    Dabei achte ich sehr darauf, das das was ich Programmiere von mir ist und kein C&P.
    Es kommt nicht selten vor das ich nicht weiter komme. Dann belese ich mich und versuch das Problem selbst zu lösen.
    Schon durch den Versuch das Problem zu beseitigen, lernt man sehr viel. Oft Sachen die man nicht brauch
    (noch nicht brauch). NaJa! Und wenn alles nicht hilft, dann gibt es ja noch dieses Forum. Die Lösungsvorschläge schau ich mir an,
    um sie zu verstehen und versuch sie auf meine Bedürfnisse ab zu ändern.
    Jedenfalls hab ich in den letzten beiden Monaten sehr viel gelernt.
    MfG hlghyr
    Ist schon richtig was du sagst.
    NUR:
    Es wird hier jede Woche ein Thread erstellt wo steht was man programmieren soll.
    Und ich nehm jetzt mal 2 Beispiele vom ersten Post her.
    WebBrowser. Sicher gibt es schon 10000 Browser was di Leute erstellt haben. Aber es musst nicht bei Textbox,Button WebBrowser Control bleiben. Man kann diese Programme erweitern.
    Bestes Beispiel seh ich da noch mehr im Texteditor. Ein Editor zum Speichern und Schreiben ist in 2 Minuten erstellt. Man kann Diesen aber extrem ausbauen um zB an Notepad++ ranzukommen.

    Dieser Thread soll nur eine kleiner Denkanstoß sein. Man jedes nur so kleine Programm erweitern und komplexer gestalten.

    lg
    Wie wärs mit einer Minimalen Powerpoint Alternative? Das ganze dann halt in 2 Exe'n: einen Builder und Viewer. Dazu per RegEX einfach das auslesen, was der Titel ist undso :)
    KEINE FRAGEN ÜBER VB PER PN - DIESE WERDEN IGNORIERT UND LANDEN IM PAPIERKORB